
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über ein außergewöhnliches Versteck eines Verbrechers.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Verbrecher war in Krippe versteckt
Gut getarnt war ein Mann (38) aus Ghana, der sich mit seinem langen Mantel und einem biblischen Bart in die lebensgroße Weihnachtskrippe im Zentrum der süditalienischen Stadt Lecce einfügte. Ausgerechnet der Bürgermeister wurde aber bei näherer Betrachtung stutzig und rief die Polizei. Diese fand heraus: Nach dem Mann wurde bereits wegen Körperverletzung gefahndet – Festnahme.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Es ist sicherlich noch nie vorgekommen, dass sich ein Verbrecher in einer Weihnachtskrippe versteckt hat.“
Kollege 2: „Für mich unverständlich, dass er sich gerade in einer Weihnachtskrippe versteckte. Die Gefahr dort entdeckt zu werden, war doch sehr groß. Hätte es in der Stadt Lecce kein besseres Versteck gegeben?“
Kollege 3: „Auch ein Zufall, dass gerade der Bürgermeister diesen angeblich so gut getarnten Mann entdeckte und die Polizei verständigte.“
Kollege 4: „Wichtig ist, dass man diesen Verbrecher entdeckt hat und er von der Polizei festgenommen wurde.“