138 Legosteine um 240.000 Euro gestohlen

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen sehr ungewöhnlichen Diebstahl.

Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:

Ausgespielt: Legosteine um 240.000 Euro gestohlen

In Wels (OÖ) stehen nächste Woche ein junger Mann und eine junge Frau (beide 21 Jahre) vor Gericht. Die Anklage wirft ihnen vor, Legosteine im großen Stil im Wert von insgesamt rund 240.000 Euro gestohlen zu haben.

Dabei suchte sich der Slowake jeweils gezielt Spezialgeschäfte aus und schlug in der Nacht zu: Einmal erwischte es einen Shop in Gunskirchen in Oberösterreich. Dort machte er rund 120.000 Euro Beute. Mit einer Komplizin raubte er dann in Götzendorf an der Leitha einen Laden aus und erbeutete 15 Paletten mit Lego. Auf der Flucht nach Tschechien wurde er jedoch gefilmt und später gefasst, als er die wertvollen Steine auf einem Parkplatz an einen Interessenten verkaufen wollte. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Wortmeldungen einiger Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.

Kollege 1: „Auch meine Kinder haben noch sehr gerne mit Lego gespielt. Gab es ja sehr viele unterschiedlicher Dinge, die da produziert wurden. Lego zählte sicherlich nicht zu den billigsten Spielsachen.“

Kollege 2: „Was mich echt wundert, dass man Legosteine im Wert von 240.000 Euro stehlen konnte. Aber wenn man ganz ehrlich ist, was wurde schon alles gestohlen.“

Kollege 3: „In der Zeitungsmeldung wurde geschrieben, dass er auf der Flucht nach Tschechien gefilmt und später gefasst wurde. Was ich mich frage, bei welcher Gelegenheit filmte man ihn?“

Kollege 4: „Verkäufe von Diebesgut gerade auf Parkplätzen ist immer etwas riskant. Wenn alles gut abgelaufen wäre, hätte dieser Interessent auch annähernd so einen hohen Geldbetrag bezahlt? Vermutlich nur einen Bruchteil. Wichtig ist, dass der Dieb gefasst werden konnte.“  


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